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Gute BEziehung statt strenge ERziehung

Wenn man über Hunde spricht ist oft erst mal die Rede davon wie gut er erzogen ist. Man sieht einen Hundehalter mit seinem Hund und als erstes fällt auf: "Der läuft aber schön an der Leine!" - "Der hört aber gut!" - "Der ist aber gut erzogen!"

Oder aber auch das Gegenteil: "Der bellt ja jeden an, der ist aber schlecht erzogen!" 

Eine gute ERziehung ist den Menschen wichtig.

Es spricht aber kaum jemand über die gute BEziehung zum Hund.

Es wird vorausgesetzt, dass ein Hund der gut erzogen ist, auch eine gute BEziehung zu seinem Führer hat.

Meiner Meinung nach stimmt das aber nicht. Ich kann einen Hund auch ohne BEziehung über Kommandos führen,  der Hund lernt über konditionierte Kommandos Befehle zu befolgen. Das macht er für Leckerchen oder ähnliches, aber nicht aus eigenem Antrieb.

Wäre es nicht schöner, der Hund macht es, weil er es selbst so möchte?

Das geht, wenn man auf der BEziehungsebene mit dem Hund "arbeitet".

Wie bekomme ich eine gute BEziehung zu meinem Hund?

Ein Hund braucht Orientierung und eine klare Rollenverteilung, hier übernimmt der Mensch natürlich die Rolle des Führers, der Hund lässt sich gerne auf die Rolle des Geführten ein.

Das setzt voraus, dass ich ihm Sicherheit und Orientierung vermittle. Ich bin sein Fels in der Brandung, auf mich kann er sich verlassen.

Er wird mir freiwillig folgen, wenn ich ihm die nötige Sicherheit gebe.

Wie erreiche ich jetzt, dass mein Hund mir so vertraut?

Im Spiel mit dem Hund baue ich schon viel Vertauen auf, besonders das Körperaktive Spiel ohne Hilfsmittel ist geeignet. Das bedeutet, ich spiele und raufe mit dem Hund ohne Kommandos und absolut tabulos. Wenn es mir zu grob wird, darf ich auch mal zurück kneifen, wichtig ist, dass man trotzdem weiterspielt. Beim Spiel werden auch die Rollen mal getauscht, ich bin mal Jäger, mal Gejagter. Diese Art des Spiels setzt auf beiden Seiten Vertrauen voraus. Wenn der Hund uns nicht vertraut, wird er auf diese Weise nicht offen mit uns spielen.

Danach kann man das Spiel in eine Kuschel- und Schmusephase auslaufen lassen. Bei nahem Körperkontakt werden sogenannte Kuschelhormone(Oxitocin) freigestzt. Auch diese tragen dazu bei, dass der Hund sich geborgen und sicher fühlt.

So entsteht eine gute BEziehung zum Hund und wir profitieren davon, wenn er uns aus eigenem Antrieb auch ohne Kommandos folgt.

Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht trotzdem mit dem Hund arbeiten dürfen, aber mit einer guten BEziehung ist er  viel eigenmotivierter und freudiger bei der Sache. Das wiederum macht auch uns Menschen viel mehr Spaß.

6.9.12 15:41
 
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