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Über

Menschenshund - Gemeinsam lernen, einander verstehen

Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Leitwolf Hundetrainerin bei Mirko Tomasini.

Ich bin davon Überzeugt, dass eine gute Beziehung die Basis für alles bildet, was wir mit unserem Hund machen möchten.

Sei es Hundesport, Rettungshundearbeit oder einfach nur ein Hund der uns im Leben begleitet.

Ohne eine gute Beziehung macht es dem Hund keine Freude.

Duch Spiel motivieren wir den Hund und durch klare Körpersprache und das Setzen von Grenzen führen wir den Hund.

Unsere Körpersprache versteht der Hund sofort, unsere Worte sind ihm fremd.

Mein Ziel ist es, dass Mensch und Hund durch 

gemeinsames lernen einander besser  verstehen

und so eine gute BEziehung zueinander aufbauen.

 


 



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Keine Worte, mehr Beziehung

Warum ich glaube das keine Worte für den Hund oft mehr Bedeutung haben als zu viele Worte?

Sind wir doch mal ehrlich, wie oft reden wir mit dem Hund und bilden uns ein "Der versteht jedes Wort".......ist dem wirklich so? Ich denke...Nein...wie sollte er auch. Natürlich kann er verschiedene Kommandos lernen, denn den Wortklang der verschiedenen Kommandos lernt er ja durch viele Übungswiederholungen kennen. Dann gibts auch noch ein Leckerchen, dafür tut man schon einiges. Das ist grundsätzlich auch nichts schlechtes, in verschiedenen Hundesportarbeiten usw. gehören Kommandos unbedingt rein.

Aber hat das allein was mit einer guten Beziehung zu tun?

Vergleichen wir doch mal mit uns Menschen. Wenn ein Kind in der Schule gute Noten schreibt dann kann es sein das dieses Kind einen besonderen Lehrer hat der dem Kind alles sehr verständlich und mit einfachen Worten erklärt. So macht das lernen Freude. Lehrer und Kind haben eine gute Beziehung zueinander.

Wie sieht es nun aus wenn der Lehrer dem Kind alles einmal  erklärt mit vielen Fremdwörtern die das Kind völlig Überfordern.... es hat nichts verstanden, um aber trotdem gute Noten zu schreiben muss dieses Kind sehr viel üben und viele Fragen stellen. Dieses Kind hat von dem was der Lehrer erklärt hat nichts verstanden, es hat sich vieles selber erarbeitet, aber hat dieses Kind eine gute Beziehung zum Lehrer ?

Versteht ihr was ich meine wenn ich von Beziehung spreche?

Versucht doch mal einen Tag gar nicht mit eurem Hund zu reden.

Ihr werdet euch wundern wie gut euer Hund euch auch ohne Worte versteht. Dabei ist es aber wichtig das ihr euren Körper als Kommunikationsmittel einsetzt. Werdet euch dieser "Sprache" bewusst indem ihr schaut wie euer Hund auf eure verschiedenen Signale reagiert. Manchmal reicht es schon einen kleinen aber dynamischen Schritt auf den Hund zuzugehen und er wird vieleicht den Kopf kurz abwenden und sich die Lippen leckern , damit sagt er euch..Ok ich habe dich verstanden, ich bleib mal hier stehen.....

Dafür brauche ich dem Hund keine Belohnung geben damit er das tut, denn er macht es von sich aus weil er mich verstanden hat.

So begegnen wir uns auf einer Ebene die Mensch und Hund verstehen. Ich möchte dies Beziehungsebene nennen.

Wenn wir es mit Menschenworten ausdrücken, würden wir wohl sagen"wir haben ein gutes Gespräch geführt"

Auf der Beziehungsebene wird mein Hund mir noch viel aufmerksamer folgen weil er mich einfach versteht.

Probiert es einfach mal aus und schaut ob ihr irgendeine Veränderung wahrnehmt.

 

24.1.13 11:47


Sprachfreie Kommunikation mit dem Hund, wie stelle ich mir das vor? Bringe ich dem Hund bei, auf Sichtzeichen zu reagieren? Ist ja auch Sprachfrei, aber ist das auch Kommunikation mit dem Hund? Aus meiner Sicht nicht!

Schauen wir uns doch mal Hunde im Umgang miteinander an wie Kommunizieren die, geben die sich gegenseitig Sichtzeichen, heben sie ihre Pfote um den anderen zu begrenzen? Also ich habe das noch nicht gesehen. emotion

Hunde kommunizieren über ihre Körpersprache. Wenn ich also mit meinem Hund sprachfrei kommunizieren möchte, muss ich mir meiner eigenen Körperpräsenz bewusst werden. Ich muss mir bewusst machen, wieviel Einfluss meine Körperhaltung auf das Verhalten des Hundes hat. Denn allein durch meine klare, dynamische Körperhaltung kann ich meinem Hund Sicherheit und Orientierung geben. Diese Sprache wird ihr Hund sofort verstehen.

Wir können unserem Hund natürlich Kommandos beibringen, er wird sie nach einigem üben auch bestimmt ausführen , aber VERstehen wird er sie nicht!

Ich möchte damit nicht sagen, dass ich konditionierte Kommandos schlecht finde, in viele Hundesportbereiche gehören sie auch unbedingt rein. Wenn ich meinen Hund jedoch richtig führen möchte, geht das meiner Meinung nach nur sprachfrei, denn die Körpersprache versteht er sofort und wird uns gerne freiwillig folgen.

22.11.12 14:49


Gute BEziehung statt strenge ERziehung

Wenn man über Hunde spricht ist oft erst mal die Rede davon wie gut er erzogen ist. Man sieht einen Hundehalter mit seinem Hund und als erstes fällt auf: "Der läuft aber schön an der Leine!" - "Der hört aber gut!" - "Der ist aber gut erzogen!"

Oder aber auch das Gegenteil: "Der bellt ja jeden an, der ist aber schlecht erzogen!" 

Eine gute ERziehung ist den Menschen wichtig.

Es spricht aber kaum jemand über die gute BEziehung zum Hund.

Es wird vorausgesetzt, dass ein Hund der gut erzogen ist, auch eine gute BEziehung zu seinem Führer hat.

Meiner Meinung nach stimmt das aber nicht. Ich kann einen Hund auch ohne BEziehung über Kommandos führen,  der Hund lernt über konditionierte Kommandos Befehle zu befolgen. Das macht er für Leckerchen oder ähnliches, aber nicht aus eigenem Antrieb.

Wäre es nicht schöner, der Hund macht es, weil er es selbst so möchte?

Das geht, wenn man auf der BEziehungsebene mit dem Hund "arbeitet".

Wie bekomme ich eine gute BEziehung zu meinem Hund?

Ein Hund braucht Orientierung und eine klare Rollenverteilung, hier übernimmt der Mensch natürlich die Rolle des Führers, der Hund lässt sich gerne auf die Rolle des Geführten ein.

Das setzt voraus, dass ich ihm Sicherheit und Orientierung vermittle. Ich bin sein Fels in der Brandung, auf mich kann er sich verlassen.

Er wird mir freiwillig folgen, wenn ich ihm die nötige Sicherheit gebe.

Wie erreiche ich jetzt, dass mein Hund mir so vertraut?

Im Spiel mit dem Hund baue ich schon viel Vertauen auf, besonders das Körperaktive Spiel ohne Hilfsmittel ist geeignet. Das bedeutet, ich spiele und raufe mit dem Hund ohne Kommandos und absolut tabulos. Wenn es mir zu grob wird, darf ich auch mal zurück kneifen, wichtig ist, dass man trotzdem weiterspielt. Beim Spiel werden auch die Rollen mal getauscht, ich bin mal Jäger, mal Gejagter. Diese Art des Spiels setzt auf beiden Seiten Vertrauen voraus. Wenn der Hund uns nicht vertraut, wird er auf diese Weise nicht offen mit uns spielen.

Danach kann man das Spiel in eine Kuschel- und Schmusephase auslaufen lassen. Bei nahem Körperkontakt werden sogenannte Kuschelhormone(Oxitocin) freigestzt. Auch diese tragen dazu bei, dass der Hund sich geborgen und sicher fühlt.

So entsteht eine gute BEziehung zum Hund und wir profitieren davon, wenn er uns aus eigenem Antrieb auch ohne Kommandos folgt.

Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht trotzdem mit dem Hund arbeiten dürfen, aber mit einer guten BEziehung ist er  viel eigenmotivierter und freudiger bei der Sache. Das wiederum macht auch uns Menschen viel mehr Spaß.

6.9.12 15:41





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